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Niederlande: Die ÖR-Anstalten haben die eigene terrestrische Verbreitung mit der Analogabschaltung beendet. Die private digitale Plattform KPN/Digitenne ist verpflichtet worden, die ÖR-Programme in einem zusätzlichen unverschlüsselten Mux ohne Einspeisegebühren zu übertragen. Digitenne arbeitet also ähnlich wie ein deutsches Kabelnetz, und es wird weiterhin in DVB-T gesendet.

 

Deutschland: Die Deutsche TV-Plattform wird neben TV-Geräten und externen Receivern auch Antennen für den DVB-T2 HD-Empfang mit dem grünen Logo kennzeichnen. Zwar sind für den Empfang von DVB-T2 grundsätzlich keine neuen Empfangs-Antennen erforderlich, da DVB-T2 ebenso wie bereits DVB-T den UHF-Frequenzbereich nutzt. Somit können in den meisten Fällen die bisher für den DVB-T-Empfang verwendeten Zimmer-, Außen- oder Dachantennen auch für DVB-T2 weiterverwendet werden. Das DVB-T2 HD-Logo soll vor allem Orientierungshilfe für Zuschauer geben, die sich neu für das Antennenfernsehen entscheiden oder eine defekte Alt-Anlage ersetzen wollen. Eine gewisser Qualitätsanspruch der Antennen soll dabei durch Mindestanforderungen gewährleistet werden, die die Deutsche TV- Plattform für DVB-T2-taugliche Antennen definiert hat.
So sollen Antennen mindestens einen Antennengewin von 2,2 dBi aufweisen. Bei aktiven Verstärker-Antennen soll die Verstärkung mindestens 15 dBm betragen. Gleichzeitig soll aber die maximale Ausgangsspannung von Antennen-Verstärkern im Vergleich zur Spannung einer passiven Dipol-Antenne unter 22 dBd bleiben, um Störungen durch Übersteuerung schwacher Signale zu vermeiden. Ausserdem sollen die Antennen auch über einen LTE-(Tiefpass-)Filter verfügen, denn nach der DVB-T-Abschaltung sollen auch die Frequenzen oberhalb von 694 MHz für den Mobilfunk genutzt werden.
Ob mit solchen offiziell zertifizierten Antennen auch ein DVB-T2 HD-Empfang möglich ist, kann allerdings auch nicht garantiert werden. Das hängt vom jeweiligen Standort ab. Ein Antennengewinn von 2,2 dBi wird bereits von vielen einfachen Stabantennen erzielt, die aber oft nur in Sendernähe einen Empfang gewährleisten. Bei größeren Distanzen kann auch ein aktiver Verstärker nicht helfen, wenn dieser nur Rauschen verstärkt. Beim Kauf einer Antenne sollte daher darauf geachtet werden, wie groß deren Antennengewinn auch ohne Verstärkung ist
(Fachleute nennen das dann "Richtantennen"...).
www.areadvd.de

 

Praxiserfahrungen:
Das Problem ist, dass alle Sender in NRW, die DVB-T2 HD ausstrahlen, dies auf Kanal 43 tun. Wenn jemand hier im Ruhrgebiet Empfang hat, ist nicht bekannt, welcher Senderstandort empfangen wird.
Wenn Du DVB-T1 einwandfrei empfangen kannst, muß auch T2 gehen. Die T2-Sender der Pilotphase sind auf jeden Fall alle in der Luft, davon ist auszugehen. Aber die Synchronisation zwischen den Sendern ist wohl nicht so richtig, und so werden sich bei Dir in Gelsenkirchen, genau wie bei mir in Essen-Ost, die Sender Langenberg und Essen gegenseitig stören. Meine dringende Empfehlung: eine gute Richtantenne verwenden. Seitdem ich die Richtantenne verwende, läuft der Empfang hier jedenfalls einwandfrei rund um die Uhr.
Bei DVB-T2 habe ich eine deutlich stärkere Wetterabhängigkeit festgestellt in den letzten Unwetter-Tagen. War eigentlich eine schöne Gelegenheit zum Testen. Das alte DVB-T scheint deutlich wetterstabiler zu sein als das neue DVB-T2.
forum.digitalfernsehen.de

Mit dem Freeview-Modul (auch Irdeto) sollen die Privatprogramme ja angeblich auch ohne Karte hell werden - nichts. Der LG-OLED-UHD-TV ist dunkel geblieben.
Allerdings kann ich Euch DVB-T2 trotzdem empfehlen: ARD und ZDF sehen trotz der Skalierung (von 720p auf 1080p) besser aus. Und die "multithek" ist für 4K-Fans nicht uninteressant:
Geht mal in der "multithek" auf "Mediatheken", dann einmal nach links (auf die letzte Mediathek) navigieren: Die Dolby Mediathek! Dort kann man den Animationsfilm "Silent" in UHDp24(HEVC) mit 5.1 (Dolby Digital Plus) als MP4 anschauen. Auch BrainFarm ist in UHDp24(HEVC) mit 5.1 (Dolby Digital Plus) als MP4 und DASH (Adaptives Streaming) verfügbar.
www.hifi-forum.de