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Bestimmung der Eigenschaften der elektromagnetischen Umgebung um die Antenne einer Amateurfunkstelle bis 100 MHz

Beim EMV-Referat des DARC e.V. schlüpft das Projekt ENAMS (Electrical Noise Area Monitoring System) inzwischen bedächtig aber sicher aus dem Nest. Doch sollten Funkamateure mit ihreren Störungsmeldungen darüber hinaus immer - und zwar schon jetzt - Messwerte über den Zustand ihrer örtlich vorhanden elektromagnetischen Umgebung mit in die verwaltungsjuristische Waagschale legen und zur Abhilfe drängen!

Der als Anhang ganz frisch in der Version 4.6 vom 2. Januar 2019 beigefügte "NoiseTest" von DJ6AN (274 kB) und der NoiseReporter von DL9KCE [1] liefern hierzu aus den "dBm" der heimischen Antenne die "dB(µV/m)" Feldstärke der die Antenne umhüllenden elektromagnetischen Umgebung. Voraussetzung für belastbare Messergebnisse ist ein Empfänger mit kalibriertem S-Meter, die Kenntnis des Antenengewinns und die  Beobachtung der zeitlichen Veränderungen des atmosphärischen Rauschens. SDR oder z.B. der "RF-Explorer" als batteriebetriebener handlicher Spektrumanalysator erfüllen erfahrungsgemäß besonders die Anforderung an die kalibrierte Pegelanzeige.

Vielen Dank für die bei mir eingegangenen Vorschläge zur Optimierun des NoiseTest. In der Version 4.6 habe ich versucht, diese umzusetzen. Hierdurch könnte es gelungen sein, dass NoiseTest damit inzwischen selbsterklärend geworden ist. Bitte auch die Seite 2 (Tabelle 2) links unten anklicken. Dort befindet sich nun zusätzlich aus ITU-R SM.2158-3 das Diagramm mit den Mittelwerten der Feldstärken des "man made noise"-Pegels in dB(µV/m) für eine kurze, verlustlos geerdete Monopol-Antenne, wie sie z.B auch bei ENAMS zum Einsatz kommt.

[1] https://www.darc.de/der-club/referate/emv/emv-abhilfemassnahmen/

"NoiseTest" von DJ6AN (Excel-Blatt, Datei-Download)

vy 73 - Ulfried - DJ6AN