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Hacker haben neue Schlupflöcher in den Geräten beider Firmen entdeckt und nutzen diese bereits seit einigen Wochen aus.

17 Router-Modelle sind für diesen Bug anfällig. Eine Liste der entsprechenden Modellnummern finden Sie hier: https://kb.netgear.com/000048998/Security-Advisory-for-Authentication-Bypass-on-Some-Routers-or-Modem-Routers-PSV-2017-1208#

Über weitere erkannte Schwachstellen sind darüber hinaus auch andere Modellreihen der Netgear-Gruppe angreifbar. Der Hersteller schließt diese Lücken mit einem umfangreichen Update, das Sie auf dieser Seite herunterladen können: http://www.netgear.de/support/

Geben Sie dort zunächst die Modell-Nummer Ihres Routers ein, die Sie auf der Rückseite Ihres Modems finden. Wählen Sie anschließend Ihr Modell aus und wählen Sie unter „aktuelle Versionen“ die Datei zum Download aus, die mit „Firmware Version“ beginnt. Installieren Sie anschließend die Software, um Ihren Router wieder sicher zu machen.

Auch Cisco stellt für die als kritisch eingestuften Angriffen auf die beiden Router-Gruppen RV132W ADSL+2 Wireless-N VPN und RV134W VDSL2 Wireless AC VPN ein Sicherheitsupdate zur Verfügung, welches Sie als Cisco-Kunde auf dieser Seite downloaden und installieren können: https://tools.cisco.com/security/center/publicationListing.x

Darüber hinaus empfehle ich auch Kunden anderer Router-Hersteller wie der FritzBox regelmäßig auf der Internetseite Ihres Betreibers nach Updates für Ihr Gerät zu suchen, um Sicherheitslücken schnellstmöglich zu schließen.

 

Lösung für Erpresser-Trojaner-Opfer

Das Entschlüsselungstool finden Sie auf dieser Webseite zum Download: https://www.nomoreransom.org/de/decryption-tools.html

Folgen Sie einfach den Anweisungen des 'How-to'-Guides, laden Sie das Programm herunter und lassen Sie es seine Arbeit machen.

Auf genannter Webseite finden Sie übrigens auch eine ganze Reihe anderer Dekodierungsprogramme, die aktuell insgesamt 84 verschiedene Erpressungstrojaner entschlüsseln können, darunter weit verbreitete Schädlinge wie Cerber V1, TeslaCrypt und Jigsaw.

Wurden Ihre Daten von einem Erpressungstrojaner gefangen, lohnt es sich also, immer mal wieder auf der Webseite vorbeizuschauen und nach einem passenden Entschlüsselungstool zu suchen.

Um herauszufinden, welcher Trojaner überhaupt hinter dem Angriff auf Ihre Festplatte steckt, geben Sie auf der folgenden Webseite die Endung der verschlüsselten Dateien an:

https://id-ransomware.malwarehunterteam.com/index.php?lang=de_DE

Das Tool bestimmt dann den Namen des Übeltäters.

Quelle: computerwissen.de