ATV - NEWS 12-97      
         zusammengestellt von Manfred May, DJ1KF  


Stoffsammlung fuer das CQDL

Rubrik: MONITOR

    
   
ATV via Laserstrahl 
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Am Sonntag, den 22.06.1997 fand ein Versuch statt, die erste ATV- 
Duplexverbindung via Laserstrahl ueber eine Distanz von 5 km Luftlinie  
durchzufuehren. QSO-Partner waren Rudolf, DB7OZ, und Wilfried, DG4ACC. 
Die Stationen befanden sich an folgenden Standorten: 
1.)Heisterberg, am Westrand Hannovers in der Naehe des Ortsteils Ahlem  
2.)Benther Berg in Hoehe der Ortschaft Northen bei Hannover.  
 
Nachdem wir die Geraete an den Stativen befestigt und ueber Audio- und  
Videoleitungen mit den Peripheriegeraeten verbunden hatten, ging es an die  
Ausrichtung der Sender, was sich sehr schwierig gestaltete. Die Station  
Heisterberg war mit einem Zielfernrohr versehen, welches am Vorabend bei  
Dunkelheit mit Hilfe einer infrarottauglichen Kamera auf den Lichtpunkt  
justiert wurde. Da nur ein Zielfernrohr zur Verfuegung stand, musste die  
Station Benther Berg auf andere Weise ausgerichtet werden, sodass die Idee  
entstand, die infrarottaugliche Kamera, die schon bei der Justage des  
Zielfernrohres wertvolle Dienste leistete, mit einem Teleobjektiv versehen  
auf das Sendergehaeuse zu schrauben und bei Dunkelheit die Position des  
Lichtpunktes mittels abwaschbaren Filzstiftes auf der Bildroehre des  
portablen Farbmonitores zu markieren. Nach einem sehr vorsichtigen  
Transport der Geraetschaften zu den Zielpunkten und der Befestigung auf  
handelsueblichen Fotostativen stellten wir sehr schnell fest, dass diese  
eine exakte Ausrichtung des Laserstrahles nicht gerade vereinfachten. Eine  
Abweichung von lmm am Sender hatte nach 5km Strecke bereits einen Versatz  
von 50m zur Folge, darueber hinaus war ueber diese Entfernung das  
angestrebte Ziel durch Zielfernrohr und Kamera nicht mehr im Detail  
erkennbar. Nach ca. 20 min hatten wir die Sender soweit ausgerichtet, dass  
sich ein Signal bereits erahnen liess. 
Die Empfanger waren nicht mit Ausrichthilfen versehen, in diesem Fall  
nahmen wir das durch die Sammellinse auf das Empfangergehaeuse projezierte  
Bild der Landschaft zur Hilfe. Die Ausrichtung der Sender und Empfaenger  
dauerte insgesamt ca. 55 min, woran der umfangreiche Pendelverkehr zwischen  
den beiden Stationen einen betraechtlichen Anteil hatte. Somit hatten wir  
die Anlage nun endlich einsatzbereit, das QSO haette stattfinden koennen,  
waere mir nicht die Idee gekommen, den Versuch einer weiteren Optimierung  
vorzunehmen, da die Strecke Heisterberg-Benther Berg noch etwas flatterte.  
Das Ergebnis war ein voelliger Ausfall, sodass wir die Ausrichtung dieser  
Strecke wiederholen konnten. Weitere 10 min spaeter stand auch diese  
Strecke wieder und diesmal in einer sehr guten Qualitaet, wir konnten nun  
also endlich unser Vollduplex-ATV-QSO mit beidseitigen Rapporten von B4 und  
R4 durchfuehren. Zwischendurch wurden wir immer wieder von zum Teil  
wolkenbruchartigen Regenfaellen heimgesucht. Damit hatten wir gleichzeitig  
noch einen unfreiwilligen Test zur Wasservertraeglichkeit der Komponenten  
durchgefuehrt. Waehrend der Vorbereitung und der Durchfuehrung des  
Experimentes wurden Videoaufnahmen gemacht, die bereits mehrfach ueber das  
hannoversche ATV-Relais DBOTVH abgestrah1t wurden. An dieser Stelle  
moechten Rudi, DB7OZ und ich, DG4ACC, uns noch einmal beim OM Manfred,  
DG7ACW, sowie den SWL's Oliver und Jessica bedanken, die uns beim Aufbau  
und der Durchfuehrung des Experimentes so tatkraeftig unterstuetzt haben. 
 
Technische Daten: 
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Station Heisterberg: 
Optische Ausgangsleistung:  ca 20mW  
Lasertyp:                   Diodenlaser  
Wellenlaenge:               780nm  
Videobandbreite:            >5,5MHz  
Tontraeger:                 6MHz  
Audiobandbreite :           > 1OkHz  
Empfangslinsendurchmesser:  1Ocm  
 
Station Gehrdener Berg: 
Optische Ausgangsleistung:  ca.2OmW  
Lasertyp :                  Diodenlaser  
Wellenlaenge:               780nm  
Videobandbreite:            >6MHz  
Tontraeger:                 6,5MHz  
Audiobandbreite :           > 1OkHz  
Empfangslinsendurchmesser:  8cm  
 
Entwicklung und Aufbau der Geraete : DG 4 ACC 
Die Baubeschreibung finden Sie im TV-Amateur 107. 
(Wilfried Fritz, DG 4 ACC) 
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10 GHz-Erweiterung bei DB0TVI 
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Die Bake DB0TVI auf 10 200 mhz wurde abgeschaltet, um den Umbau fuer  
den Relaisbetrieb auf 10 GHz zu ermoeglichen. Die Arbeiten an der 10  
GHz-Technik fuehrt Hans, DG0PK, durch. Nach Fertigstellung der Sende-  
und Empfangsantennen sind Tests noetig, um die Anlage zu optimieren.  
DB0TVI TX = 10 200Mhz ; RX = 10 390 mhz ( Tonablage 5.5 Mhz E/A ) 
(Peter, DG0ODI) 
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DB0TVA 
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Die  ATV Relais -Funkstelle des OV Emmerich  L04  hat am  28.7.1997 
14.00h  ihren Bakenbetrieb aufgenommen. 
Nach 7- jaehriger  Bemuehung um eine Lizenzumschreibung vom Standort   
Rees zum geringfuegig entfernten Standort in Emmerich ging nach  
vielen Jahren Arbeit und Telefonaten doch noch die Lizenzurkunde ein.     
Zwischenzeitlich hatte es den Anschein, dass der Lizenzantrag in den  
Muehlen der Buerokratie verschwunden war. 
Sendefrequenz                   2330,000 MHz    z.Z Bakenbetrieb 
Empfangsfrequenz                1247,000 MHz 
Leistung                        4 Watt     
Standort                        Emmerich  JO31CU 
Antennenhoehe                   50m  NN - 30m ueber Grund 
Versorgungsbereich              Unterer Niederrhein-niederlaendisches 
                                Grenzgebiet,oestliches Gelderland 
                                (Achterhoek) ca  30KM 
Antenne  1.70m Lang             2x 12 Schlitze   z.Z in Betrieb 
Aktivierung                     145.535MHz 
                                DTMF Ton Raute "EIN "  
                                Zeitsteuerung 15 Min.Stern "AUS" 
Planungen fuer die Zukunft: 10 GHz, Digital-ATV 
Empfangsberichte an die Arbeitsgruppe des OV Emmerich auf 144.750Mhz,  
DB0EE Relaisgruppe des OV Emmerich 23cm, 70cm, 2Meter 
 
Hermann, DJ5OX     Volker, DL1EGF     Edy, DC4JO     Mark, DF3JET      
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Zusatz-Informationen fuer das CQDL: 
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Elektromagnetische Vertraeglichkeit in der Nachbarschaft von  
Hochfrequenz- und Energieversorgungsanlagen. 
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Kurzbericht ueber die Diskussionsveranstaltung des VDI und des TUEV-  
Rheinland am Donnerstag, dem 9,Oktober 1997 im Boersensaal der  
Industrie und Handelskammer zu Koeln. 
 
Tausend waren etwa gekommen, um naeheres von den Phaenomenen zu  
erfahren, die verstaerkt seit ein paar Jahren die Umgebung von  
Sendeanlagen, Hochspannungsanlagen, Niederspannungsanlagen und  
elektromedizinischen Geraeten umgeistern. 
 
Der VDI und der TUEV Rheinland hatten nicht gezoegert 7 Experten auf  
das Podium zu bitten und unter der Moderation von Jean Puetz Rede und  
Antwort stehen zu lassen. 
 
Von Siemens Erlangen, den Experten fuer Normen, Dipl.-Ing. Kohling, 
vom Funknetzbetreiber E plus, Dr. Lennertz, Professor Danilenko als  
Verteter des technischen Direktors des WDR, vom Hf Labor des TUEV  
Rheinland Dipl.-Ing. Martin Lang, von der RWTH Aachen Prof. Silny als  
Experte fuer humanbiologische Erkenntnisse, Herr Mueller von der  
Organisation B-U-N-D, als Vertreter fuer Angelegenheiten des  
Naturschutzes, sowie Professor Haubrich, dem es zugedacht war, zur  
technischen Einleitung moeglichst allgemeinverstaendlich, die  
Zusammenhaenge zwischen Magnetfeld und elektrischem Feld,  
unterschieden nach den kopplungsmechanismen bei Niederfrequenz und  
bei Hochfrequenz so nahe zu bringen, dass im weiteren Verlauf der  
Veranstaltung darauf zurueckgegriffen werden konnte. 
 
Die wissenschaftlich untermauerten Vortraege bezogen sich zunaechst  
auf die gesicherten Erkenntnisse der reproduzierbaren  
Versuchsergebnisse in besonders starken magnetischen und elektrischen  
Feldern. 
Unwohlsein kam aber erst mit dem Vortrag von Herrn Mueller von  
B-U-N-D auf, der die Normungsgremien bezichtigte alle ihre  
Grenzwertvorgaben fuer die elektromagnetische Vertraeglichkeit  
lediglich ueber die Beobachtungen thermischer Wirkungen an  
Wasserleichen zusammengetragen zu haben. 
Da an einer Wasserleiche aus plausiblen Gruenden bisher aber weder  
tumorartige Gebilde noch Veraenderungen an der Erbsubstanz gefunden  
werden konnten, haetten die industrieueberladenen Normungsgremien  
geduldig dieses Beobachtungsmodell weiter gepflegt. 
Weiter auseinandergebreitet wurde diese Stimmung noch durch den  
Redakteur der, wie er sagte, einzigen kompetenten Fachzeitschrift  
fuer Angelegenheiten des Elektrosmogs in Deutschland, der ohne  
Zoegern zahlreiche Beobachtungen von Missbildungen, Migraeneanfaellen  
und angeblich epidemisch auftretenden Karzinomfaellen den Feldern von  
Hochspannungsleitungen, Sendefunkanlagen und bedenkenlos  
installierten Elektroanlagen in Haushalten, ohne Ruecksicht auf  
andere Umweltfaktoren, anlastete. 
Hier kam den tausend Gaesten noch das vom TueV Rheinland vorgestellte  
Experiment ueber die im Feld eines Amateurfunk-Handies gezuendete und  
hell aufleuchtende Leuchtstofflampe plausibilitaetsfoerdernd hinzu. 
Entlastend fuegte sich dann der Werbespot an: Aber wenn der  
Hersteller Ihres elektrotechnischen Geraetes wuenscht, dass dieses  
streunende Hochfrequenzfeld nicht ueber die Zuleitungen in das Geraet  
eindringt und den bestimmungsgemaessen Betrieb verhindert, dann sind  
wir vom TUEV Rheinland ihr kompetentes Optimierungs-Labor ! 
 
Jean Puetz, der im Rahmen der Vorstellungsrunde seine klare Sympathie  
auf die gruene Seite gelegt hatte, merkte nun offenbar, dass seinen  
Sponsoren, die Polarisation der Gespraechsentwicklung nicht besonders  
genehm sein koennte. Er konnte sodann recht froh sein, dass sowohl  
Dr. Lennertz von E plus, Herr Krause aus dem Zuschauerraum von der  
Berufsgenossenschaft fuer Feinmechanik und Elektrotechnik sowie Herr  
Hartmann vom Institut, das elektrophysiologischen Auswirkungen  
nachgeht, die Stimmung wieder in die Neutralitaet zu bringen  
versuchten, indem Sie nahezu Deckungsgleich dazu aufriefen,  
Beobachtungen nichtthermischer biologischer Effekte aufzugreifen und  
der wissenschaftlichen Forschung zugaenglich zu machen. 
Alle bekannt gewordenen Beobachtungen seien bisher nicht  
reproduzierbar gewesen oder als Tierversuch nicht auf den Menschen  
uebertragbar und alle Grenzwerte der Normen seien mit einem solch  
grossen Sicherheitsabstand ausgelegt, dass die Gefaehrdung von  
Lebewesen aus der heutigen Sicht ausgeschlossen werden koenne. 
 
Ulfried Ueberschar, DJ 6 AN 
Verbindungsbeauftragter zum BAPT im Distrikt Koeln-Aachen 
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Am 09.07.1995 hatten wir im Rundspruch Koeln-Aachen ueber   
WIMAN, das Wireless Metropolitain Area Network berichtet :  
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Am Dienstag, dem 04.07.1995, fand in der Fachhochschule Deutz ein  
Seminarvortrag ueber neuartige "Drahtlose Grossstadtnetze (WIMAN)" statt.  
Herr Altvater von der Firma Altvater stellte ein System vor, mit dem -  
mit einfachen Mitteln - ein Netzwerk ueber Funk erstellt werden kann.  
Dabei wird mittels 16 Stationen ein kleines lokales Netzwerk errichtet,  
die dann eine sogenannte "Funkwolke" bilden. Jede Station beinhaltet einen  
kompletten Transceiver und einen Rechner. Die Station kann somit als ein  
vollwertiger "Digipeater" wirken, und das alles in einem Gehaeuse nicht  
groesser als ein Antennen-Verstaerker. Ueber eine Schnittstelle an jeder  
Station koennen dann Daten in das Netzwerk gesendet oder Daten aus dem  
Netzwerk empfangen werden.  
  
Alle Stationen arbeiten nach einem "Spread Spectrum Frequency Hopping"-  
Verfahren, bei dem die Bandbreite des Signals bewusst vergroessert wird  
und die Uebertragungsfrequenz nach Ablauf eines Zeitschlitzes von 7 msec  
gewechselt wird. Damit kann eine sichere Datenuebertragung gewaehrleistet  
werden, auch und gerade bei Mobilbetrieb. Die Sender arbeiten mit einer  
Leistung von 100 mWatt an einer Rundstrahlantenne. Zur Zeit stehen dem  
System 82 Kanaele mit jeweils 1 MHz Bandbreite im ISM-Bereich auf dem  
13cm-Band zur Verfuegung (2,4 - 2,4835 GHz); spaeter soll dann auf  
Frequenzen von 50 - 80 GHz umgestellt werden. Die Uebertragungs-  
geschwindigkeit jeder Station kann bis zu 128 Kbits pro Sekunde betragen.  
Die einzelnen "Funkwolken" innerhalb einer Stadt koennen dann per  
Drahtlink oder Richtfunkstrecken zu einen stadtweiten Netzwerk verbunden  
werden. Natuerlich koennen dann auch die einzelnen Staedte miteinander  
vernetzt werden.  
  
Interessant ist die Tatsache, dass die Idee zur Funktion dieses Netzes  
unserem Packet-Radio-Netz entnommen ist. Das ist auch kein Wunder, denn  
schliesslich sind Herr Altvater sowie einige weitere Entwickler des  
Systems Funkamateure. Ein wesendlicher Unterschied ist jedoch die  
Uebertragungsgeschwindigkeit. Schon heute sind mit diesem System  
Sprachuebertragungen moeglich. In Zukunft, so stellte sich Herr Altvater  
vor, koennte auf jedem Hausdach so eine WIMAN-Relaisstelle montiert sein,  
die dann den Multimedia-Anschluss fuer einen Haushalt bedeuten koennte.  
Interaktives Fernsehen, Video on Demand, und vieles mehr waeren dann kein  
Problem mehr. Grosser Vorteil dieses Systems ist, dass es einfach zu  
installieren ist (es muessen keine neuen Erdkabel verlegt werden) und  
obendrein erschwinglich sein wird.  
  
Ob sich dieses System durchsetzen wird, muss die Zukunft zeigen.  
(Holger, DH1KS)  
 
Die Zukunkt ist schneller gekommen, als erwartet. Im PC Magazin lesen wir  
jetzt, im November 1997, dass dieses System in DL fuer jedermann anmelde-  
und gebuehrenfrei im 13-cm-Amateurband im Frequenzbereich 2400 bis 2483 Mhz  
zugelassen ist. Nun darf in diesem Bereich jedermann funken - ob mit Gim- 
Sendern und Fernsehuebertragung, oder mit den neuen Frequenzhoppern in  
Datenfunk - nur die Funkamateure duerfen nicht, denn die halten diesen  
Bereich seit Jahren frei fuer eine moegliche Satelliten-Funkuebertragung. 
(Manfred, DJ1KF) 
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Positive News aus USA 
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- Laut Matt Bordelon, KC5BTL, im Johnson Space Center wird  
Amateurfunk-Ausruestung die erste offizielle Nutzlast auf der neuen  
internationalen Raumstation "ISS" sein. Er trainiert bereits als  
Mitglied der ersten Mannschaft, die mit dem Aufbau im Januar 1999  
beginnen soll. 
 
- Der Buergermeister von San Franzisko, Willie Brown, lobte 
ueberschwenglich die freiwillige Mitarbeit der dortigen Funkamateure  
im staedtischen Notfunk-Dienst. An manchen Stellen waere fast jeder 
Wohnblock in die drahtlose Notfall-Kommunikation eingebunden, die  
kaum von Katastrophen (wie Erdbeben) unterbrochen werden koenne. 
 
- Schon am 22. September 97 soll das US-Aussenministerium beim 
Europaeischen Funkbuero "ERO" den Beitritt zum CEPT-Amateurfunk- 
Lizenzsystem beantragt haben...  
(Quelle: AR-Newsline) 
(Klaus, DL4KCK) 
*-* 
 
ITU-Ankuendigungen zur WRC 97 
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Auf der Tagesordnung der World Radiocommunication Conference (WRC 97)  
in Genf vom 27. Oktober bis 21. November steht u.a. die  
Verabschiedung folgender für uns interessanter Vorschläge für die  
Tagesordnung der WRC 99: 
3.2 Aenderung des Artikel S25, der die Amateurfunk-Dienste betrifft    
    (CW als Pruefungs-Pflichtfach weltweit vorgeschrieben); 
3.3 Aenderung der Zuweisungen an Amateurfunk- und kommerzielle  
    Sendedienste im Bereich um 7 Mhz weltweit; 
3.7 Neue Zuweisungen fuer satellitengestuetzte Funknavigationsdienste  
    im Bereich von 1 bis 10 Ghz aufgrund neuer Entwicklungen. 
 
Konkrete Festlegungen fuer die maximal zulaessigen Nebenaussendungen  
von derzeit vorhandenen Sendern werden wie folgt vorgeschlagen  
(Anhang S3): 
 
Frequenzbereich unter 30 Mhz:  
-40 dBc; von 30 bis 960 Mhz:  
bei mittlerer Ausgangsleistung ueber 25 Watt -60 dBc,  
bei unter 25 Watt -40 dBc; 
 
von 960 bis 17700 Mhz:  
bei ueber 10 Watt -50 dBc, bei unter 10 Watt max. 100 Microwatt. 
Fuer neue Sender (ab 1.1.1999 installiert) gelten schaerfere  
Bestimmungen: 
Amateurfunk-Sender unter 30 Mhz (auch SSB):  
-50 dBc, ueber 30 Mhz -60 dBc. 
 
Das Band 46 bis 68 Mhz soll zusaetzlich sekundaer fuer Wetter-Radar  
zugewiesen werden, ebenso die Bereiche 420 bis 435, 438 bis 450 und  
1270 bis 1295 Mhz. 
(Quelle: ERO-Internet-Server) 
Uebersetzung: Klaus, DL4KCK 
*-* 
 


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