Pressekonferenz der Deutschen TV-Plattform ------------------------------------------ „Die Zeit rennt davon“, warnte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen TV-Plattform, Gerhard Schaas, angesichts der verbleibenden Werktage bis zur Beendigung der analogen Satellitenverbreitung aller deutschen TV-Programme. Die Umrüstung für Digital-TV betreffe noch etwa 2,3 Millionen Privathaushalte in Deutschland wie auch zehntausende gewerbliche Immobilien. Die Umstellung auf dem Satelliten ebnet den Weg für deutlich mehr HDTV-Programme sowie für den schrittweisen Aufbau von 3DTV. ... Die Vorstellung von zwei Berichten zum digitalen Antennenfernsehen durch Vorstandsmitglied Dr. Helmut Stein rundete die IFA-Pressekonferenz der Deutschen TV-Plattform ab. Die Frage, ob Sperrfilter die Lösung bei Störungen des Überallfernsehens (DVB-T) durch LTE-800-Dienste sind, wurde verneint: gerade die meist verbreiteten „aktiven Antennen“ sind besonders empfindlich und durch Filter nicht vor Störungen zu schützen. Fazit: Allein durch Filtereinsatz ist die Störproblematik bei der "Digitalen Dividende" nicht lösbar! Mit dem Folgestandard DVB-T2 sieht Stein eine vielversprechende Entwicklungsperspektive für das digitale Antennenfernsehen. Er wird bereits in zwei Dutzend Ländern weltweit eingeführt und für DVB-T2 in Deutschland bedarf es zusätzlicher Frequenzen. Wichtig ist daher, dass es keine „Digitale Dividende 2“ gibt, die eine weitere Reduzierung von terrestrischen Rundfunkfrequenzen bedeuten würde. www.tv-plattform.de