Visual Radio Promotion Kanal auf ASTRA -------------------------------------- Die Vorteile von DIGITALRADIO sind hinlänglich diskutiert: Kein Rauschen, glasklarer Empfang, viele Zusatzdienste. Doch beim Endverbraucher ist diese Botschaft (leider) noch immer nicht angekommen. Aus diesem Grund haben sich die bayrischen DIGITALRADIO-Anbieter zusammengetan und eine neue Offensive gestartet: Mit einem gemeinsamen "Visual Radio"-Programm auf dem Satelliten ASTRA, 19,2° Ost. Den derzeitigen inhaltlichen Schwerpunkt des Promotionkanals bildet ein Filmtrailer. Dieser Kurzfilm erklärt in 90 Sekunden verständlich und anschaulich die zahlreichen Vorteile von Digitalradio. Zusätzlich stellen nahezu alle bayerischen Anbieter auf kurzen Texttafeln ihr jeweiliges Digitalradio-Angebot vor. Auch die Hersteller von Endgeräten sind mit von der Partie und bewerben in Bildern und Videos ihre jeweiligen Digital-Empfänger. Als Audiobegleitung wird das Programm des DAB-Plus Senders „MagicStar“ gesendet. Zu empfangen ist der TV-Kanal unter der Kennung "MagicStar DIGITALRADIO" auf Astra 19,2° Ost, Frequenz: 12,633 GHz horizontal (SR 22000, FEC 5/6). update: Die Industrie hat das Angebot an Endgeräten zum Empfang der DAB+ Programme rasch aufgebaut. Schon jetzt gibt es ein vielfältiges Angebot an digitalen Radioempfängern – vom Winzling im Hosentaschenformat über Autoradios, portablen Geräten mit Tragegriff und stationären HiFi-Komponenten bis hin zu Radioweckern. Sogar Smartphones mit DAB+- Empfangsteil sind schon zu haben. Alle DAB+-Radios können auch Programme empfangen, die bisher noch nach dem älteren Digitalstandard DAB ausgestrahlt werden. Und die meisten empfangen zusätzlich analoges UKW. Darüber hinaus gibt es bereits Kombi-Geräte, die neben DAB+ auch Internet-Radio empfangen können. Die Internationale Funkausstellung (IFA), die vom 2. bis zum 7. September in Berlin stattfindet, wird weitere DAB+-Neuheiten präsentieren. Mit seinem Start am 1. August wird das bundesweite Hörfunk- Angebot zunächst von 27 Senderstandorten mit hoher Leistung ausgestrahlt. In einem Empfangsgebiet, das 60 Prozent der Fläche Deutschlands umfasst und 73 Prozent der potentiellen Hörerschaft erreicht, ist bereits guter bis sehr guter Empfang im Freien möglich, in den Ballungsgebieten funktioniert der Empfang schon in der Wohnung. Bis zum Jahr 2014 ist der Ausbau auf 110 Senderstandorte geplant. Das neue Übertragungsverfahren DAB+ arbeitet mit einer moderneren, effizienteren Ton-Kodierung, um Übertragungskosten zu verringern und bei gleicher Klangqualität mehr Spielraum für eine noch deutlich größere digitale Programmvielfalt zu bieten. SatelliFax WDR-Infos: www.wdr5.de/sendungen/leonardo/s/d/29.07.2011-16.05/b/digitaler-rundfunk-reloaded.html Sendertabellen: http://www.pro-dab.de/framesta.htm Bei Störungen des Kabel-TV-Empfangs auf Kanal 5, 11 und 12 kann DABplus die Ursache sein, bei Störungen im oberen UHF-Bereich muss auch an LTE gedacht werden (High-Speed-Internet oberhalb 800 MHz, die sogen. "Digitale Dividende"). LTE-Basisstationen in der Wohnung senden mit 2 Watt HF-Leistung. Die britische Fernmeldebehörde Ofcom hat eine Lizenzierung der LTE(4G)-Netze verschoben, um die Prüfung von EMV-Bedenken abzuwarten. Die LTE-Signale fallen noch in die Empfangsbandbreite von TV- Antennen-Mastvorverstärkern und DVB-T-Receivern, wo sie für TVI-Probleme sorgen können - auch bei nur schwach geschirmten (alten) Kabel-TV-Anlagen... DL4KCK "Unitymedia versucht nach eigenen Angaben, die Betreiber der DAB+ Sender zu einer Drosselung ihrer Sendeleistung zu bewegen." www.wdr.de "Wie im anderen Forum festgestellt worden ist, haben viele asiatische Geräte Werkseinstellungen, bei denen Frequenzen in den europäischen Kanälen 5 und 6 nicht abgespeichert werden. Bei manchen lässt sich das via Menü ändern, bei anderen fehlen auch die Einstellungen für Europa. Im letzteren Fall hilft nur ein Software-Update - wenn es das gibt. Da die niedrigen Kanäle bisher nicht genutzt worden sind, ist das wohl bis vor kurzem niemand aufgefallen." "Mein Cowon D2+ DAB findet beim Scan auch die Sender des Bundesensembles auf 5A nicht, die auf 11D allerdings auch erst seit heute morgen. Der Support der Firma hat sich noch nicht zurückgemeldet." forum.digitalfernsehen.de Auch die SatelliFax-Redaktion besitzt einen iRiver B20, mit dem kein Empfang der "Bundesmux"-Sender möglich ist. Generell empfangen die Geräte Pakete im Kanal 5, wie Tests im Ausland, etwa in den Niederlanden gezeigt haben. Auch mit dem ähnlich umfangreichen Schweizer DAB+-Mulitiplex (Kanal 7) haben die Geräte keine Probleme. Es dürfte also an besonderen Ausstrahlungsparametern des Bundes-Multiplexes liegen, warum diese Geräte das bundesweite DAB+-Paket nicht einlesen. update: DAB+: Frequenzwechsel beim "Bundesmuxx" geplant ----------------------------------------------- Bei den Interferenzproblemen des Digital-Radios (DAB+) mit dem Polizeifunk im 2-Meter-Band zeichnet sich offenbar eine Lösung ab: Wie die "Rheinische Post" berichtet, soll DAB+ in einen höheren Kanal wechseln, der weiter von den Funkfrequenzen der Polizei entfernt ist. Hierbei könnte es sich um den Kanal 9A handeln. Neben den Kanälen 5A und C ist dieser Kanal bundesweit für ein zweites bundesweites Digitalradio-Bouquet koordiniert worden. Da ein solcher zweiter "Bundesmuxx" jedoch vorerst nicht in Planung ist, könnte der Kanal 9 als Ausweichfrequenz vorab genutzt werden. Ob die Kanaländerung nur NRW betrifft, wo es vermehrt Probleme beim Funk von Polizei und Feuerwehr gibt, oder ob das Digitalradio sogar bundesweit von Kanal 5 auf Kanal 9 wechselt, ist noch unklar. SatelliFax update 27.9.: Der Betreiber wechselt einer Mitteilung am Dienstag zufolge zur Übertragung der Programme in Nordrhein-Westfalen von Kanal 5A auf Kanal 5C - dieser Schritt war bereits erwogen worden. Die Umschaltung erfolgt zwischen dem 26. und 30. September für die Standorte Bonn, Düsseldorf, Dortmund, Langenberg und Köln. Die Bundesnetzagentur und auch die niederländischen Frequenznutzer haben dafür bereits grünes Licht gegeben. Eine dauerhafte frequenzrechtliche Lösung werde in den kommenden vier Wochen angestrebt, hieß es. Digitalradio-Hörer in Nordrhein- Westfalen müssen damit einen neuen Suchlauf an ihrem Gerät anstoßen, um die bisherigen DAB-Programme weiter zu hören. www.satundkabel.de