Seit dem 9. November 2011 hat die Eutelsat-Org. auf der Position 16°Ost - also knapp rechts vom Astra - einen neuen Satelliten in Betrieb genommen. Dadurch kommt es auf einigen Transpondern des Astra 19,2° zu Empfangsstörungen durch Gleichkanalstörungen, wenn der Spiegel zu klein und/oder schlecht ausgerichtet ist. Gerade Besitzer von Minischüsseln haben gerne etwas zu weit nach rechts ausgerichtet, um den schon bestehenden Störungen (z. Bsp. ZDF in SD) durch den linken Nachbarsatelliten (23 Ost) zu entgehen und bekommen dadurch nun den neuen Nachbarn "W3C" voll ab. Besonders betroffen ist der Transponder 11464 H mit den HD-Sendern von Sat1 / Pro7 / Kabel1 / Sixx, der durch den Transponder 11471 H auf dem W3C gestört wird. Da reicht die Trennschärfe der Receiver nicht aus. Auch die Schwierigkeiten für den SD-Transponder 12544 H von Sat1/Pro7/... nehmen zu, da auf 12545 V nun auch gesendet wird. Bei seit dem 9 November plötzlich aufgetretenen Empfangsstörungen daher zuerst nachsehen, ob die gestörte Astra-Frequenz nicht nahe (10 MHz) bei einer Frequenz des W3C liegt! Abhilfe schafft nur ein ausreichend großer, d.h. >70cm (je größer ein Spiegel, desto schmäler ist sein Empfangsbereich, um die Satelliten zu separieren) und genau ausgerichteter Spiegel. Kommentar: Seit dem 09.11.2011 sind sogar die Protagonisten der Puppenstubenantennen nachdenklich geworden. Ich sage es als bekennender TechniSat-Fan: Eigentlich müssten alle Hersteller Produkte wie die "DigiDish 33" wegen zu großer Halbwertsbreiten zurücknehmen. (www.hifi-forum.de)